2017-07-17r022

Hanns-Claus Roewer
Lügen haben kurze Beine
untertitel[Ein heiterer Roman]
original-
bibdatVerlag C.S. Dörner & Co., Düsseldorf [1957]
Pappe/Supronyl - 8° - 255 S.
reihe[Dörner-Bücher]
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
weitere ausgaben-
nachweis / katINT | 000I


"Herr Emil Schmitz, seines Zeichens Buchhalter und nebenberuflich Erfinder, wohnhaft in Köln-Nippes, ist in großer Aufregung. Die Erbtante aus Amerika hat sich angemeldet. Er kennt die Dame nicht persönlich, die sein schwer reicher Onkel Henry in den letzten Lebensjahren geheiratet hat. Aber er hat ein mächtig schlechtes Gewissen, denn die gute Tante hat im Laufe der letzten fünf Jahre immerhin fünftausend Mark geschickt, die Emil sämtlich in seine genialen Erfindungen gesteckt hat. Der Tante hat er davon natürlich nichts geschrieben. Mal war das Geld für die Hochzeitsreise seiner Tochter, mal für einen Sanatoriumsaufenthalt seiner Frau und für den von ihm erfundenen jüngsten Sohn Henry. Und gerade jetzt soll der ganze Schwindel platzen! Emil ist verzweifelt. Er schickt seine Frau Alma eiligst nach Pitschenrath zu ihren Verwandten und Tochter Britta soll ihm nun helfen. Immer tiefer verstrickt sich Emil Schmitz in seine Lügen, als die Tante endlich aufkreuzt. Nie hat er erwartet, daß die Tante eine junge, hübsche Frau sein könnte, noch weniger aber, daß sie identisch ist mit jenem geheimnisvollen Mr. Smith, den die American Stocking Company nach Köln geschickt hat, um mit Emil Schmitz über den Ankauf seiner Erfindung eines maschenfesten Nylonstrumpfes zu verhandeln. Lügen haben kurze Beine, aber bis der ganze Schwindel aufplatzt, geschieht noch eine Menge und der Leser kommt aus dem Lachen nicht heraus." {Klappentext}